Fortschritte Und Herausforderungen Der Informationellen Infrastruktur in Deutschland

Posted: 11 Aug 2009 Last revised: 2 Oct 2009

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Gabriele Rolf

RatSWD

Markus Zwick

RatSWD

Gert G. Wagner

German Institute for Economic Research (DIW Berlin); Berlin University of Technology; German Socio-Economic Panel Study (SOEP)

Date Written: 2008

Abstract

Im Jahr 2008 liegt es nahe, das vor zehn Jahren, also 1998 von Richard Hauser, Gert G. Wagner und Klaus F. Zimmermann veröffentlichte Memorandum zu „Erfolgsbedingungen empirischer Wirtschaftsforschung und empirisch gestützter wirtschafts- und sozialpolitischer Beratung“ als "Startschuss" für die im Folgenden beschriebene Entwicklung zu sehen (vgl. Hauser et al. 1998). Doch diese eingängige Sichtweise wird der historischen Entwicklung nicht gerecht. Hauser et al. standen auf den "Schultern von Riesen".

Nach Vorarbeiten im SPES-Projekt durch Hans-Jürgen Krupp, Wolfgang Zapf und einige mehr (vgl. auch Krupp 1975) veröffentlichten z. B. Grohmann et al. (1980) Überlegungen und Forderungen zum Zugang zu anonymisierten Mikrodaten der amtlichen Statistik. Im Jahr 1987 wurde mit dem "Forschungs-Privileg" im Bundesstatistikgesetz, das grundsätzlich den Zugang zu Mikrodaten regelt, ein großer Durchbruch erzielt (§ 16 Abs. 6 BStatG). Gleichzeitig gewannen Mikrozensus und Volkszählung für die Wissenschaft an Bedeutung (vgl. Grohmann 2008 sowie Müller, Wirth 2008). Doch der Zugang war umständlich und vor allem auch sehr teuer. Bedeutsam war ein Forschungsprojekt, das im Umfeld des Sonderforschungsbereichs 3 "Mikroanalytische Grundlagen der Gesellschaftspolitik" (Sfb 3) in Frankfurt am Main und Mannheim entstand, das zeigte, dass die faktische Anonymität von statistischen Mikrodaten weit besser gewährleistet ist, als das zuvo - aufgrund rein theoretischer Überlegungen - vermutet wurde (vgl. Müller et al. 1991). Ebenso wichtig war, dass - beginnend mit den Mikrozensen der Jahre 1995 und 1996 - das Bundesministerium für Forschung und Technologie (BMFT) die Anonymisierung von amtlichen Mikrodaten förderte und damit für die Wissenschaft finanzierbar machte (allerdings nur Einkommens- und Verbrauchsstichprobe und Mikrozensus und später erste Daten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung) (vgl. dazu Köhler 1999, S. 146).

Note: Downloadable document is in German.

Suggested Citation

Rolf, Gabriele and Zwick, Markus and Wagner, Gert G., Fortschritte Und Herausforderungen Der Informationellen Infrastruktur in Deutschland (2008). RatSWD Working Paper No. 41, Available at SSRN: https://ssrn.com/abstract=1445330 or http://dx.doi.org/10.2139/ssrn.1445330

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Markus Zwick

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